Bildgröße verkleinern ohne sichtbaren Qualitätsverlust
Ein Foto direkt vom Smartphone hat oft 3–5 MB und 4.000 Pixel Breite. Für Website, E-Mail oder ein Behördenportal ist das zehnmal mehr als nötig. Zwei Schritte lösen das: skalieren, dann komprimieren.
Schritt 1: Auf die Anzeigegröße skalieren
Ein Bildschirm zeigt selten mehr als 1.600–2.000 Pixel Breite; eine Blogspalte meist 800–1.200. Halbierst du die Breite, viertelt sich die Pixelzahl – und grob auch die Dateigröße. Im Bildkomprimierer legst du eine maximale Breite fest; das Seitenverhältnis bleibt, vergrößert wird nie.
Schritt 2: Im richtigen Format komprimieren
- WebP: die beste Wahl fürs Web, von allen modernen Browsern unterstützt und deutlich kleiner als JPG bei gleicher Qualität.
- JPG: die sichere Wahl, wenn unklar ist, welches Programm die Datei öffnet.
- PNG: für Screenshots, Logos und Grafiken mit harten Kanten oder Transparenz. Verlustfrei – der Qualitätsregler greift nicht; Fotos lieber in WebP oder JPG.
Bewährte Einstellungen
| Zweck | Max. Breite | Format & Qualität |
|---|---|---|
| Foto für Website oder Blog | 1.600 px | WebP, 75–85 % |
| E-Mail-Anhang | 1.600–2.000 px | JPG, 80 % |
| Formular mit Größenlimit | 1.200 px | JPG, 70 % |
Ein 4-MB-Foto landet oft unter 300 KB, ohne sichtbaren Unterschied bei normaler Größe. Das Tool zeigt Vorher und Nachher.
Datenschutz
Alles passiert auf deinem Gerät mit der Bild-Engine des Browsers; nichts wird hochgeladen. iPhone-Fotos im .HEIC-Format vorher mit HEIC zu JPG umwandeln.