Warum du jede Ausweiskopie mit einem Wasserzeichen versehen solltest
Vermieter, Arbeitgeber, Autovermietungen und Onlinedienste fragen nach einem Foto des Personalausweises. Es wirkt alltäglich – dabei gehört diese Kopie zu den wertvollsten Dingen, die Betrüger bekommen können.
Wie Ausweiskopien missbraucht werden
- Konten und Verträge auf deinen Namen: Ausweisfoto plus geleakte Daten reichen Betrügern teils für Handyverträge, Ratenkäufe oder Konten bei weniger sorgfältigen Anbietern.
- Fake-Identitäten: Fremde Ausweise lassen Betrüger auf Kleinanzeigen-Plattformen vertrauenswürdig wirken.
- Datenlecks: Deine Kopie liegt in Postfächern, Chats und geteilten Ordnern. Wird ein kleines Unternehmen gehackt, sind sie mit weg.
Was das Gesetz sagt
Nach dem Personalausweisgesetz darf eine Ausweiskopie nur mit Zustimmung des Inhabers angefertigt werden, und sie muss eindeutig und dauerhaft als Kopie erkennbar sein. Daten, die der Empfänger nicht braucht – etwa Zugangs- und Seriennummer –, darfst du schwärzen.
So geht ein gutes Wasserzeichen
- Öffne das Wasserzeichen-Tool und lege Foto oder PDF ab.
- Schreibe Empfänger und Zweck: „KOPIE für Hausverwaltung X – Mietbewerbung“. Datum aktiviert lassen.
- Wähle die wiederholte Anordnung – ein einzelnes Zeichen in der Mitte lässt sich wegschneiden.
- Prüfe, ob die Daten lesbar bleiben, und lade herunter.
Das Zeichen wird in die Pixel eingebrannt; PDF-Seiten werden als Bild neu erzeugt. Es gibt keine Ebene, die man löschen könnte.
Weniger senden
Nicht benötigte Angaben schwärzt du mit dem Schwärzungs-Tool, und bei Handyfotos entfernst du vorher die Standortdaten. Lade deinen Ausweis nie auf beliebige Wasserzeichen-Websites hoch – bei Pandoo bleibt alles im Browser.