Lorem Ipsum: Woher der Blindtext kommt und wann du ihn besser nicht nutzt
„Lorem ipsum dolor sit amet…" füllt Layouts seit den Zeiten des Bleisatzes. Er ist nützlich – und wird oft falsch eingesetzt.
Woher er kommt
Der Text ist verwürfeltes Latein aus Ciceros De finibus bonorum et malorum (45 v. Chr.). Wörter wurden gekürzt und verändert, damit er wie eine Sprache aussieht, ohne etwas zu bedeuten. Genau das ist der Zweck: der Rhythmus echten Textes, aber niemand liest sich fest.
Wann er hilft
- Früh im Layout, um Spalten, Zeilenlänge und Abstände zu beurteilen.
- In Vorlagen, die später jemand anderes füllt.
- Zum Testen, wie Komponenten mit kurzen und langen Texten umgehen.
Wie viel generieren
| Element | Typische Menge |
|---|---|
| Karte oder Teaser | 1–2 Sätze |
| Artikelvorschau | 1 Absatz |
| Artikelseite | 4–6 Absätze |
| Button oder Label | 2–3 Wörter |
Der Lorem-Ipsum-Generator erzeugt Absätze, Sätze oder Wörter, kann mit dem klassischen Anfang starten und jeden Absatz in <p> einpacken.
Wann echter Text besser ist
- Nutzertests: Eine unlesbare Seite kann niemand bewerten.
- Deutsch: Deutsche Texte sind oft 20–30 % länger als englische, und Komposita wie „Datenschutzeinstellungen" sprengen schmale Buttons. Mit Latein fällt das nicht auf.
- Alles, was live geht: Suchmaschinen werten Blindtext als minderwertigen Inhalt.
Vor dem Launch nach „lorem" suchen und mit dem Wörterzähler prüfen, ob der echte Text in die Fläche passt.
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