So funktioniert es
Ein Dünger mit der Formel 15-15-15 enthält 15 % N, 15 % P₂O₅ und 15 % K₂O (Gewichtsanteile). Um X kg/ha eines Nährstoffs zu liefern, brauchst du X ÷ (Prozent ÷ 100) kg/ha Dünger.
Standardmäßig wählt der Rechner die Menge, die alle drei Nährstoffe abdeckt – also die, die am meisten Dünger braucht – und zeigt den Überschuss der anderen. Mit dem Häkchen dosierst du nach einem Leitnährstoff und siehst, was noch fehlt.
Beispiel
Empfehlung 30-80-60 mit 04-14-08: Für N braucht es 750 kg, für P₂O₅ 571 kg und für K₂O 750 kg Dünger. Mit 750 kg/ha ist alles abgedeckt, mit 25 kg/ha P₂O₅ mehr als nötig.
Lücken schließen
Fehlt ein Nährstoff, ergänze mit einem Einzeldünger: Harnstoff (46 % N), KAS (27 % N), Triple-Superphosphat (46 % P₂O₅), DAP (18 % N, 46 % P₂O₅) oder Kaliumchlorid (60 % K₂O). In Deutschland gelten zudem die Vorgaben der Düngeverordnung zur Bedarfsermittlung.
Häufige Fragen
Ist es besser, alles abzudecken oder nach einem Nährstoff zu dosieren?
Alles abzudecken ist am einfachsten, kann aber den überschüssigen Nährstoff verschwenden. Nach dem Leitnährstoff zu dosieren und den Rest mit Einzeldüngern zu ergänzen, ist oft günstiger – vergleiche beides.
Werden Stickstoffverluste berücksichtigt?
Nein. Verluste hängen von Form, Zeitpunkt und Witterung ab – die Düngebedarfsermittlung sollte sie bereits einbeziehen.
Kann ich elementares P und K verwenden?
Nutze die Oxid-Werte (P₂O₅ und K₂O), so stehen sie auf Etiketten und in den meisten Empfehlungen.