So funktioniert es
- Trag für jeden Tag Beginn, Ende und die unbezahlte Pause in Minuten ein. Freie Tage bleiben leer.
- Leg fest, ab wann Überstunden zählen – laut Arbeitsvertrag oder Tarif, zum Beispiel ab 40 Stunden pro Woche oder ab 8 Stunden pro Tag.
- Gib deinen Stundenlohn ein, um den Bruttolohn zu sehen, standardmäßig mit 50 % Zuschlag für Überstunden (anpassbar).
Was das Arbeitszeitgesetz sagt
Nach dem Arbeitszeitgesetz darf die werktägliche Arbeitszeit in der Regel 8 Stunden nicht überschreiten; bis zu 10 Stunden sind möglich, wenn im Ausgleichszeitraum der Durchschnitt von 8 Stunden eingehalten wird. Bei mehr als 6 Stunden Arbeit stehen 30 Minuten Pause zu, bei mehr als 9 Stunden 45 Minuten. Ob und wie Überstunden bezahlt werden, regeln Vertrag oder Tarif – einen gesetzlichen Zuschlag gibt es nicht.
Industrieminuten
Lohnabrechnungen nutzen oft Dezimalstunden: 7 Stunden 45 Minuten sind 7,75, nicht 7,45. Jede Summe steht in beiden Formaten da. Umrechnen: Minuten durch 60 teilen.
Häufige Fragen
Wie werden Überstunden berechnet?
Zuerst zählen Stunden über der Tagesgrenze (falls angegeben) als Überstunden. Danach werden die übrigen regulären Stunden über der Wochengrenze ebenfalls Überstunden – so wird keine Stunde doppelt gezählt.
Zählen Pausen zur Arbeitszeit?
Ruhepausen gehören nach dem Arbeitszeitgesetz nicht zur Arbeitszeit. Trag nur die unbezahlte Pausenzeit ein.
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