Zwei Wege zur Schätzung
Aus Wunschlisten: Vor dem Release sind Wunschlisten das beste Signal. Ein Teil kauft in der ersten Woche; Indie-Entwickler rechnen oft mit Konversionsraten zwischen 5 und 20 %. Der Rechner zeigt ein vorsichtiges, ein typisches und ein starkes Szenario, damit du mit einer Spanne planst statt mit einer einzigen Zahl.
Aus Rezensionen: Um ein bestehendes Spiel einzuschätzen – deins oder das der Konkurrenz –, multipliziere die Zahl der Steam-Rezensionen mit einem Faktor. Das nennt man oft die „Boxleiter-Methode“; übliche Faktoren liegen je nach Genre, Preis und Zielgruppe zwischen 20 und 60 Verkäufen pro Rezension.
Das Ergebnis nutzen
Kombiniere es mit dem Steam-Umsatzrechner, um Exemplare in Nettoeinkommen umzurechnen. Wenn das vorsichtige Szenario deine Kosten nicht deckt, ist das ein Zeichen, vor dem Release weiter Wunschlisten zu sammeln.
Häufige Fragen
Sind diese Zahlen genau?
Keine Schätzung ist das. Es sind Faustregeln aus der Entwicklerszene, und echte Ergebnisse schwanken stark nach Genre, Preis, Release-Zeitpunkt und Marketing. Alle Faktoren sind änderbar, damit du eigene Daten nutzen kannst.
Warum haben günstige Spiele höhere Faktoren?
Wer wenig bezahlt, schreibt seltener eine Rezension, also steht jede Rezension für mehr Käufer.
Konvertieren Wunschlisten auch nach dem Release?
Ja. Wer das Spiel auf der Wunschliste hat, wird bei Rabatten benachrichtigt – viele kaufen in späteren Sales. Dieses Tool konzentriert sich auf die Launch-Woche.