So wird der BMI berechnet
BMI = Gewicht (kg) ÷ Größe (m)². Für Erwachsene nutzt die Weltgesundheitsorganisation diese Bereiche: unter 18,5 Untergewicht, 18,5–24,9 Normalgewicht, 25–29,9 Übergewicht, ab 30 Adipositas (Grad I, II und III ab 30, 35 und 40).
Was der BMI nicht verrät
- Er unterscheidet nicht zwischen Muskeln und Fett – muskulöse Menschen können einen „hohen“ BMI haben.
- Er sagt nichts darüber, wo das Fett sitzt; der Taillenumfang ergänzt das (siehe Taille-zu-Größe-Verhältnis).
- Manche Bevölkerungsgruppen, etwa viele asiatische, haben schon bei niedrigerem BMI ein höheres Risiko.
- Bei Kindern und Jugendlichen muss der BMI mit alters- und geschlechtsspezifischen Perzentilen verglichen werden.
Nutze den BMI als Gesprächsanlass mit einer Ärztin oder einem Arzt, nicht als Diagnose.
Häufige Fragen
Ist der BMI genau?
Er ist eine schnelle Orientierungszahl, die auf Bevölkerungsebene gut funktioniert. Für einzelne Menschen kombiniere ihn mit dem Taillenumfang und einer ärztlichen Einschätzung.
Gilt der BMI für Kinder?
Nein – Kinder und Jugendliche brauchen BMI-Perzentilkurven nach Alter und Geschlecht.
Und für ältere Menschen?
Für Menschen ab etwa 65 werden oft etwas höhere Werte als günstig angesehen. Sprich mit deiner Hausärztin oder deinem Hausarzt.